Kleines Wörterbuch der Uhrentechnik Amenemhet Der ca. 1565 v.u.Z. geborene ägyptische Priester und Physiker stellte um 1530 v.u.Z. für seinen König, Amenophis I., eine Wasserauslaufuhr her, deren Ausflußmenge als Maß für den Zeitablauf genommen wurde. Anker Dies ist das Bauteil einer mechanischen Uhr, welches sich zwischen dem Schwingsystem (Pendel oder Unruh) und dem Ankerrad befindet. Der Anker wandelt die Energie, welche über das Räderwerk übertragen wird, um und treibt das Schwingsystem an. Gleichzeitig gibt er, gesteuert durch das Schwingsystem, das Räderwerk schrittweise frei. Je nach System sieht der Anker anders aus und funktioniert u.U. auch etwas anders. Seine eigentliche Aufgabe ist jedoch immer dieselbe. Aufzug Über den Aufzug wird der Uhr Energie zugeführt. Mit ihm wird eine Zugfeder gespannt oder ein Gewicht gehoben. Der Aufzug ist derart konstruiert, daß eine Fehlbedienung ausgeschlossen ist. Bei Taschen- und Armbanduhren dient der Aufzugsmechanismus außerdem zum Stellen der Uhr. Chronometer (griechisch: Zeitmesser) Hierbei handelt es sich um ein Zeitmessgerät mit amtllich bescheinigter hoher Genauigkeit, also um eine hochpräzise Uhr mit Zertifikat. Chronometer sind besonders präzise gebaut und durchlaufen einen langen Prüfprozess, bevor sie ihr Zertifikat erhalten. Neben den Schiffschronometern gibt es solche auch als Armbanduhren. Meist wird in Armbanduhren jedoch nicht die Chronometerhemmung verbaut. Hier verweist die Bezeichnung Chronometer in der Regel auf das offizielle Chronometer-Zertifikat. Eine der bekanntesten Chronometer-Armbanduhren ist die Oyster Perpetual GMT-Master II von Rolex. |